KONTAKT

Hier kannst Du ganz schnell eine Mail an den Verein schicken – da wir aber nur ehrenamtlich arbeiten, erwarte bitte keine Antwort in den nächsten Minuten ;-)

Bitte rechnen Sie 7 plus 3.

Die Bootswarte stellen sich vor

Bootswarte sind Sebastian Ahlhelm und Markus Hundsdörfer.

Sebastian Ahlhelm

Markus Hundsdörfer

Doch was ist eigentlich ein Bootswart?

Wie ihr sicherlich wisst, ist der Ruderer für die Ausübung seines Sports auf sehr teures und sehr empfindliches Material angewiesen. Dabei macht Rudern nur dann besonders Spaß, wenn „alles passt“: kein Quietschen und kein Knarzen, leichtgängige Rollsitze und Dollen, eine passende Einstellung…

Durch den ständigen Gebrauch ist das Material natürlich auch Verschleisserscheinungen unterworfen, die den gerade angesprochenen Spass trüben. Hier fehlt eine Schraube am Dollenbügel, dort löst sich die Stemmbrettraste, drüben bilden Griff und Schaft vom Skull keine Einheit mehr.
An diesem Punkt kommen wir ins Spiel. Mit entsprechendem Fachwissen, viel Freude und viel Zeit und sehr gerne auch Eurer Mithilfe wollen wir dafür sorgen, dass euer Spaß am Sport nicht durch schlechtes Material getrübt wird. Dies umfasst, wie oben angesprochen, hauptsächlich kleinere Wartungsarbeiten wie das Festziehen von Schrauben und Muttern, aber auch „größere Operationen“ wie das Ausbessern von Rissen und Löchern in der Bootshaut.

Wie funktioniert nun das Zusammenspiel von Bootswarten und dem Verein?

Generell: Auch wenn es im Interesse eines jeden Ruderers sein sollte, sorgfältig mit dem Material umzugehen, können Bootsschäden passieren. Zudem unterliegt das Material einem gewissen Verschleiss. Solange die Schäden klein sind, können wir häufig schnell und ohne den Betrieb zu stören Gegenmaßnahmen ergreifen.

Wie verfahre ich, wenn ich einen Schaden verursacht/bemerkt habe?

Um die Auswirkungen dieser Schäden aber so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass Ihr folgende Verhaltensweise verinnerlicht:

  • Sperrt das Boot durch anbringen des „Gesperrt“-Schildes (hängen am Fahrtenbuch aus)
    Die Bewertung, wie schwer der Schaden wiegt, werden wir dann vornehmen und das Boot ggfs. wieder entsperren.
  • Tragt den Schaden so genau wie möglich in das Fahrtenbuch ein
  • Sprecht uns auf den Schaden an

Ein Boot, das mit einem „Gesperrt“-Schild versehen ist, darf auf keinen Fall gefahren werden. Falls ein Schaden im EFa eingetragen ist, aber das Boot nicht gesperrt ist, haltet bitte Rücksprache mit einem von uns, bevor ihr das Boot fahrt.
Bitte denkt auch daran, das Boot vor Antritt der Fahrt auf Schäden zu untersuchen und, wenn ihr Schäden feststellt, es im Interesse des Bootes aber auch eurem eigenen Interesse ins Lager zurück zu legen und wie oben zu verfahren. Ein Schaden am Boot kann auf dem Wasser zu einem unabsehbaren Sicherheitsrisiko werden.

Warum ist das Boot gesperrt, es sieht doch gut aus?

Fragt uns einfach. An jedem Abend in der Woche ist mindestens einer von uns am Bootshaus und steht euren Fragen gerne Rede und Antwort.

Kann ich ein Boot auch selbst reparieren?

Die Benutzung eines 10er-Schlüssels und handelsüblicher Schraubendreher sollte zu den grundlegenden Fähigkeiten eines jeden Ruderers gehören, so dass das Anziehen einer gelockerten Schraube schnell selbst erledigt ist. Entsprechende Werkzeuge findet ihr auch am Fahrtenbuch – legt sie aber nach Benutzung bitte dort wieder ab, damit auch andere Mitglieder Zugriff darauf haben. Denkt aber bitte daran: „Nach ‚fest’ kommt ‚ab’!“ Bitte zieht nicht stärker an als bis ihr einen leichten Widerstand spürt, das reicht in der Regel völlig.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, sprecht uns einfach vorher an und wir gucken mit drauf.

Wenn du Interesse hast, mehr über das Boot zu lernen, größere Reparaturen zu unterstützen oder selbst durchzuführen, melde dich einfach bei uns. Bei der Größe unseres Bootsparks gibt es eigentlich immer etwas zu tun, und wir freuen uns über jede Hilfe, die wir kriegen können.

Was kann ich tun, um Schäden zu verhindern?

Verinnerlicht, wie die Schäden zu Stande kommen, und seid umsichtig im Umgang mit dem Boot.
Unsere „Hitliste“ der Schadensursachen:

  • Mit dem Ausleger/der Dolle an der Hallentür beim Tragen anstoßen
  • Beim aus dem Lager heben mit den Dollen das darunter liegende Boot beschädigen oder die Bootshaut durch die Dollen darüber zu beschädigen
  • Das Boot an den falschen Stellen tragen (Ausleger, Querstreben etc.) oder auch mit zu wenigen Personen
  • Beim Anlegen mit dem Steg kollidieren
  • Das Boot über den Böcke drehen bzw. in die Böcke fallen lassen

Insbesondere ist es gefährlich, hektisch zu werden oder zuviel auf einmal erledigen zu wollen. Plant auch an Land die Zeit für das Boot ein, die nötig ist, das Boot nach der Ausfahrt zu pflegen und wieder ordentlich in das Lager zu heben.

Wir wünschen Euch immer eine gute und sichere Fahrt und natürlich eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
– Eure Bootswarte

Ihr erreicht uns unter bootswarte@rvneptun.de.