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Was ist die Summe aus 8 und 3?

Vier Medaillen bei Deutschen Jugendmeisterschaften

Mit zweimal Silber und zweimal Bronze ging die Deutsche Jugendmeisterschaft auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel für den RVNK erfolgreich zu Ende.
 
Erfolge im U23-Bereich
 
In der Altersklasse der U23 vertraten gleich vier Sportler den RVNK.
Den Anfang machte Merlin Schmid. Er startete im Doppelzweier zusammen mit seinem Partner aus Münster, mit dem er auch im Vorjahr schon erfolgreich in der Altersklasse der U19 unterwegs war. Mit einem zweiten Platz im Vorlauf mussten sie zunächst in den Hoffnungslauf, um sich für das Finale zu qualifizieren. Diesen konnten sie dann mit einer deutlich verbesserten Leistung gewinnen. Im Finale lagen dann sechs Boote nebeneinander, von denen sich vier Boote berechtigte Hoffnung auf Medaillen machen konnten. Dementsprechend hoch war das Tempo von Beginn an. Mit einer starken zweiten Streckenhälfte konnte sich die Mannschaft um Merlin Schmid auf den dritten Platz vorschieben. Im Schlussspurt fehlten dann sechs Zehntel zu Silber. Im ersten von vier Jahren im U23-Bereich aber ein beträchtlicher Erfolg für die junge Mannschaft!
Ebenfalls im Doppelzweier, allerdings dem der leichten Frauen, startete Antonia Wuerich in Renngemeinschaft mit dem Ruderclub Nürtingen. Auch sie mussten nach Platz zwei im Vorlauf hinter dem favorisierten Boot über den Hoffnungslauf, den sie ebenfalls für sich entscheiden konnten. Im Sechs-Boote-Feld des Finals trafen sie erneut auf das favorisierte und diese Saison noch ungeschlagene Boot. Diese beiden Boote legten sich von Beginn an die Spitze. So fuhren sie im Ziel zu einer nie gefährdeten Silbermedaille. Auch für diese beiden Sportlerinnen ein großer Erfolg, sind sie doch ebenso im ersten Jahr des U23-Bereichs!
Zusätzlich zum Zweier absolvierte sie auch einen Doppelstart im Doppelvierer. Hier ging es aufgrund der geringen Meldezahlen direkt ins Finale. Nachdem sie bei der Regatta in Ratzeburg noch gewonnen hatten, formierte der Deutsche Ruderverband die Mannschaften nochmal etwas um. Leider konnte die neu gebildete Mannschaft nicht ganz an den Rhythmus des anderen Vierers anknüpfen. Dennoch reichte die Klasse aus, um die zweite Silbermedaille für Konstanz zu errudern.
Außerdem starteten Julia Ferreira Becker und Lena Wypyrsczyk als einziges reines Vereinsboot im leichten Frauen-Doppelzweier. Etwas Pech mit dem Qualifikationssystem führte dazu, dass sie nach dem Hoffnungslauf aus dem Wettkampf ausschieden.
 
Adrien Leforestier stark bei den Junioren
 
Auch bei den Junioren, der Altersklasse U19 und U17, war der RVNK vertreten.
Erfolgreichster Starter war hier Adrien Leforestier. Er trat im Leichtgewichts-Doppelvierer mit Steuermann in einer baden-württembergischen Auswahlmannschaft an. Diese Bootsklasse ist traditionell sehr umkämpft, denn so wie gut wie jeder Landesruderverband versucht hier, eine starke Mannschaft zu entsenden. Dementsprechend eng ging es schon im Vorlauf her. Ein zweiter Platz berechtigte aber zur direkten Halbfinalqualifikation. Diese Platzierung wiederholten sie im Halbfinale und qualifizierten sich für das A-Finale der besten sechs Boote. Dort entwickelte sich dann ein sehr enges Rennen. Zusammen mit Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen setzten sie sich von Beginn an an die Spitze. Keine der Mannschaften konnte sich einen eindeutigen Vorteil erarbeiten. So wurde es im Endspurt entschieden. Am Ende stand eine Sekunde Vorsprung für den Goldmedaillen-Gewinner und sechs Hundertstel Vorsprung für den Silber-Medaillen-Gewinner. Dennoch war die Freude groß über die Bronzemedaille nach einem solch beeindruckenden Rennen!
Außerdem starteten Paul Maissenhälter im leichten Junioren B Einer, Rouven Grummt und Maximilian Karrer im Junioren B Doppelzweier und Salome Horrer im leichten Juniorinnen A Doppelvierer. Für alle war es die erste deutsche Meisterschaft. Sie zeigten ordentliche Leistungen, konnten sich in den vollen Meldefeldern nicht für eine Finalteilnahme qualifizieren.
 
Nominierungen zu internationalen Wettkämpfen
 
Aufgrund der gezeigten Leistungen durften sich Antonia Wuerich und Merlin Schmid über die Nominierung zu internationalen Wettkämpfen freuen.
Antonia Wuerich wird Deutschland vom 24. bis 28. Juli bei der U23-Weltmeisterschaft in Sarasota, Florida im leichten Frauen Doppelvierer vertreten. Merlin Schmid dürfte seine Nominierung zu der U23-EM in Ionnina, Griechenland ebenfalls nicht mehr zu nehmen sein. Außerdem wird er bei der traditionsreichen Henley Royal Regatta im Doppelvierer an den Start gehen. Dort wird er auf Jasper Angl treffen, der mit seiner amerikanischen Uni im Achter teilnehmen wird.
 
Bericht & Bilder: Florian Möller

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