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Sicherheit auf dem Wasser

Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen. Damit die Freude am Rudern ungetrübt erhalten bleibt, bitte immer die folgenden Sicherheitsregeln beachten:
  1. Vor Beginn der Ausfahrt Wetter, Strömung und Wasserstand beobachten
    • bei Sturmwarnung oder Nebel nicht aufs Wasser gehen
    • im Zweifel lieber auf den ERGOMETER
  1. Wärmende und windabweisende Kleidung tragen, an Sonnenschutz und Getränk denken
  1. Schwimmwesten nicht vergessen und auch anziehen. Wenn sie nur im Boot liegen, entspricht das zwar der Bodenseeschiffahrtsordnung (BSO), nützt aber im Notfall herzlich wenig. (z. B. welche von Secumar o. ä. behindern beim Rudern nicht)
  1. Wasserdichtes Handy/ mit wasserdichter Schutzhülle mitnehmen.
    Die Notfallnummer 112 gilt auf dem ganzen See.
  1. Boot, Mannschaft und Fahrtziel ins Fahrtenbuch eintragen und einen Verantwortlichen (Obmann/-frau) bestimmen. Dies ist nicht einfach der Steuermann oder die Steuerfrau, sondern die Person, die sich befähigt fühlt, die Verantwortung für Boot und Mannschaft zu übernehmen und der die Mannschaft auch das Vertrauen ausspricht.
    Bitte nur Boote der Bootsklassen benutzen, für die man den eigenen Ruderfähigkeiten zufolge (Rudererfahrung und Wissen/Fortbildungen) qualifiziert ist. Die Einteilung der Boote in die einzelnen Klassen G1, G2, R1, R2 und L ergibt sich aus der Ruderordnung.
  1. Vor dem Ablegen das Boot und die Ruder überprüfen (z.B. Klemmringe, Ausleger, Dollen, Stemmbretter, Fersenbänder).
    Jede Mannschaft, die aufs Wasser geht, muss vor dem Verlassen der Böcke prüfen, ob der Steg frei ist oder ob nicht etwa ein Boot gerade im Begriff ist, anzulegen. Boote im Anlegemanöver sollte man zuerst anlegen lassen. Durch die Strömung am Steg ist das Manövrieren nicht einfach. Also Geduld und lieber ein paar Minuten warten. Wir haben ja Freizeit…
  1. Vor und beim Ablegen/ Anlegen gut Ausschau halten und auf die Schifffahrt achten, ganz besonderes Augenmerk auf die Kursschiffe richten. Die weisse Flotte fährt ab Ostern wieder fahrplanmäßig, ein aktueller Fahrplan ist beim Fahrtenbuch. Die rheinabwärts fahrenden Kursschiffe tauchen schnell und unvermittelt unter der Rheinbrücke auf und fahren nahe am Neptunsteg vorbei. In der Strömung sind Ausweichmanöver schwierig. Im letzten Jahr gab es eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs gegen Ruderer, die nach Auffassung der Schiffsbesatzung vom Steg abgelegt hätten, ohne das Kursschiff zu beachten. Nach Angaben der Ruderer sei das Kursschiff beim Ablegen noch nicht in Sichtweite gewesen. Das Verfahren ist inzwischen eingestellt worden, hätte aber auch anders ausgehen können:
    „Auf hoher See und vor Gericht….usw. :-))
  1. Die Ausfahrt so planen, dass man spätestens bei Sonnenuntergang wieder am Bootshaus ist.
    Nach der BSO muss das Boot vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang beleuchtet sein (weißes Rundumlicht mit 2 km Reichweite). Die Dämmerung gilt nach der BSO bereits als Dunkelheit. Die Zeiten für Sonnenauf- und -untergang sind im Fahrtenbuch angezeigt.
  1. Auf dem Wasser möglichst rechts fahren und in Ufernähe bleiben. Wenn sich alle daran halten, reduziert sich das Risiko eines Zusammenstoßes erheblich.
  1. Bitte ganz besonders auf die „Springdalben“ achten. Mit Frühlingsbeginn sind sie wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Sie sind äußerst heimtückisch und tauchen regelmäßig überraschend im Fahrwasser an Stellen auf, wo man sie nie vermuten würde. Neuesten Forschungen zufolge ist ihr einziger Daseinszweck, den Ruderern ein entspanntes und genussvolles Rudern möglichst zu vermiesen. Sie sind deshalb mit dem Prädikat „besonders gefährlich“ einzuordnen. Erfolgreich in Schach halten kann man sie nur durch sorgfältiges und umsichtiges Steuern. :-))
    Näheres dazu: http://dalben.rvneptun.de

Weitere Informationen und Links sind im Newsletter vom November 2016 enthalten.

Wünsche allen einen wunderbaren Sommer mit vielen Ruderkilometern

Text: Jörg Brodmann

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