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Was ist die Summe aus 8 und 8?

Sechs Kilometer auf dem Wasser, 1400 Kilometer auf der Straße

Am Wochenende starteten die Sportler/innen betreut von Trainer Florian Möller bei der DRV-Leistungsüberprüfung in Leipzig.
 
Am Samstag stand eine Leistungsüberprüfung auf dem Ruderergometer über 2000 Meter an. Die Ergebnisse waren ordentlich. Cara Pakszies überzeugte mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Anschließend ruderten die Athleten/innen noch auf dem Elster-Saale-Kanal, um sich die Streckenführung für die Langstrecke am nächsten Tag einzuprägen.  An diesem Tag hatten die Starter mit dem Wetter Glück und es kamen bei strahlendem Sonnenschein erste Sommergefühle auf.
 
Am Sonntag ging es im Einer auf die Langstreckendistanz über 6000 Meter. Bei böigen Bedingungen und wenig Sonnenschein mussten sich die Sportler 25 Minuten ausschließlich auf die eigene Technik konzentrieren. Bei einer solchen Distanz gilt es, sich bei jedem Schlag über seine Grenzen hinaus zu motivieren. Die Sportler konnten hierbei sehr gute Leistungen zeigen. Cara Pakszies erruderte in der offenen Altersklasse der leichten Frauen den 7. Platz. Die leichte U23 Ruderin Antonia Wuerich fuhr im selben Rennen auf den 13. Platz (11. U23). Merlin Schmid startete bei den schweren Senioren und ruderte auf den 13. Platz (10. U23). Die kürzlich nach Konstanz gezogenen Athleten Joscha Holl und Calvin Knobloch gingen ebenfalls in Leipzig an den Start. Joscha Holl konnte bei den leichten Senioren überzeugen (16. gesamt, 15. U23) und Calvin Knobloch erruderte sich im großen Feld der schweren Senioren den 18. Platz (15. U23).
 
Um alle Sportler von Konstanz zu der knapp 700 Kilometer entfernten Stadt Leipzig zu bringen, half der Ruderverein Freidrichshafen aus und machte einen Umweg über Konstanz.
 
Der Vereinsbus eines Rudervereins stellt die Verbindung der Athleten zu den jeweiligen Wettkampforten dar. Daher ist er besonders für die aktiven Rennruderer extrem wichtig. Denn ein Ruderer kann nicht mal eben mit der Bahn und einem Ball unter dem Arm zu einem Wettkampf in einer fremden Sporthalle fahren. Ein Ruderer benötigt für eine Regatta, ein Boot, Ruder und natürlich Wasser. Das Wasser, auf dem gerudert werden soll, ist an den Wettkampforten selbstverständlich vorhanden, doch Boot und Ruder muss jeder Athlet selbst mitbringen. Da alleine ein Einer eine Länge von 8 Metern besitzt und ein Achter so lang ist, dass dieser zum Transport geteilt werden muss, ist für den Transport ein Vereinsbus mit Bootshänger notwendig, der Mannschaft und Material transportiert. Der Bus des RVNKs hat viele Jahre gute Arbeit geleistet und unsere Athleten über 240.000 km, ca. 25.000 km im Jahresschnitt, quer durch Deutschland zu ihren Erfolgen gefahren. Doch das ist aktuell auch das große Problem. Der betagte Neptun-Vereinsbus musste mit Getriebeschaden endgültig abgestellt werden. Ohne einen neuen geht es nicht, die Saison hat bereits begonnen. Finanziell hart für den Verein, der neben konkurrenzfähigen Rennbooten gerade auch die längst überfällige Sanierung und den Umbau des Bootshauses stemmen muss.
 
Sie können mit Ihrer Spende die Mobilität der Rennmannschaft sichern und so einen wichtigen Beitrag zu deren Erfolgen leisten. Als kleines Dankeschön platzieren wir gerne Ihren Namen oder Ihr Logo auf dem Fahrzeug.
 
Vielen Dank
 
Bericht: Cara Pakszies, Merlin Schmid, Lukas Schulth

 

 

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