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Ostertrainingslager der Rennmannschaft in Italien

Vom 26.3. bis zum Ostermontag war zwölf Mitglieder der Rennmannschaft mit den Trainern Florian Möller und Sebastian Miller im Trainingslager. Anstatt wie es sonst häufiger der Fall war, ging es diesmal nicht nach Breisach zum Landesruderverband, sondern nach Travedona-Monate in Italien und an den dortigen See. Dieser liegt nur wenige Kilometer vom wesentlich bekannteren Lago di Varese entfernt, bietet aber ebenso eine 2km lange Regattastrecke und optimale Trainingsbedingungen mit Blick auf die verschneiten Berge der Alpen.
 
Die Anreise am Montag morgen gestaltete sich deutlich zäher als erhofft. Um sieben Uhr gerieten wir rund um Zürich in den Berufsverkehr. Nach sechs Stunden mit dem Hänger endlich angekommen, wurden wir von einer deutschsprachigen Ruderin des Vereins begrüßt. Sie zeigte uns auch gleich die Zimmer im Ruderverein, die Küche und die Aufenthalts- und Schlafräume, in denen wir für die nächste Woche wohnen sollten. Nach dem selbstgekochten Mittagessen ging es dann auch gleich mit der ersten Rudereinheit los.
Die nächsten Tage ging es mit viel Training weiter. Vor dem Frühstück ging es für die B-Junioren zum Joggen, um beim Bäcker im Ort Brötchen zu kaufen. Die A-Junioren und Senioren absolvierten parallel bei Sonnenaufgang ihre erste Rudereinheit. Am Vor- und Nachmittag ging es dann für alle ins Boot. Die Senioren sowie A-Junior Merlin Schmid bereiteten sich mit vielen Einer-Kilometern auf die Langstrecke in Leipzig und die Deutschen Kleinbootmeisterschaften vor, die ersten wichtigen Wettbewerbe der Saison. Bei den unter 17-jährigen B-Junioren wurde in wechselnden Besetzungen im Vierer und Zweier an der Rudertechnik gefeilt. Außerdem wurden einige Einer-Kilometer gesammelt, da die guten Bedingungen dazu einluden.
Vor dem letzten Zweieinhalb-Tage-Block über das Osterwochenende ging es am Nachmittag des Karfreitags nach Mailand, um die Stadt zu besichtigen und etwas Ablenkung vom Trainingslageralltag zu bekommen. Da der Karfreitag in Italien kein Feiertag ist, wurde dieses Ziel auch sehr gut erreicht.
In den letzten Einheiten wurde sich dann auf die obligatorische Abschlussbelastung vorbereitet. Dabei wurden nochmal gute rudertechnische Fortschritte gemacht. Am Ostermontag ging es dann für alle vor dem Frühstück bei Sonnenaufgang und rot angestrahlten Bergen für eine kleine Runde auf Wasser. Bei der Belastung selbst wurde dann versucht, dass im Trainingslager erarbeitete gut umzusetzen bzw. erste Erfahrungen mit der Wettkampfstrecke im Rudern zu sammeln.
Anschließend wurde aufgeräumt, aufgeladen und es ging durch mehrere Staus und über den San Bernardino nach acht Tagen Italien zurück nach Deutschland.
 
Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit dem Trainingslager. Sportlich wurden die Ziele des Trainingslagers fast alle erreicht. So bekamen wir als Trainer einen guten Überblick über potenzielle Mannschaften für diese und kommende Saison, die Ausfallzeiten waren nur relativ gering (trotz, dass einigen Händen die vielen Wasserkilometer anzusehen waren) und die Sportler erzielten einige wichtige individuelle Fortschritte. Diese gilt es nun bei den kommenden Regatten abzurufen, die für einige die ersten Regatten im Juniorenbereich sein werden. Auch die Selbstverpflegung funktionierte in der vereinseigenen Industrieküche nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut.
Wir kommen also gerne wieder!
 
Bericht: Florian Möller

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