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Gute Leistungen bei der Internationalen Wedau Regatta

Für die Sportler der offenen und U23-Altersklasse des Ruderverein Neptun Konstanz ging es am Wochenende 10. bis 12. Mai nach Duisburg zur Internationalen Wedau Regatta. Dort trafen sie auf einige vollständige Nationalmannschaften. So fuhr der Deutsche Ruderverband seine Nominierungsrennen für die Europameisterschaft aus. Aber auch andere Nationen waren mit ihrer A- und U23-Nationalmannschaft angereist, darunter die Schweiz, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Tschechien, aber auch Chile. Bei teilweise starken Seiten- und Gegenwind ging es über die olympische Distanz von 2000 Metern also gegen hochkarätige Meldefelder.
 
Für den Konstanzer Ruderverein traten folgende Sportler an:
 
Cara Pakszies konnte nach ihrem Deutschen Meistertitel vor vier Wochen an ihre starke Leistung anknüpfen. Zusammen mit ihrer Frankfurter Partnerin konnte sie zwei ungefährdete Start-Ziel-Siege gegen eine ostdeutsche Renngemeinschaft errudern. Damit untermauerten sie ihren Anspruch, das stärkste Boot in dieser Klasse innerhalb Deutschlands zu stellen.
 
Bei den skullenden leichten Frauen startete Antonia Wuerich im U23-Bereich. Im neugebildeten Doppelzweier mit Münster hatten sie an beiden Tagen Lospech im Vorlauf. So musste sie im ersten Erwachsenen-Jahr gleich gegen das deutsche Boot mit Zielsetzung Olympia antreten. Mit zwei dritten Plätzen konnten sie sich zwar nicht für die Finalläufe qualifizieren, zeigten aber gute Leistungen. Im leichten Frauendoppelvierer startete sie im zweiten gesetzten Auswahlboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Dort zeigten sie am Samstag in Kombination mit Ludwigshafen, Karlsruhe und Berlin eine sehr starke Leistung und konnten ihren Lauf gewinnen. Am Sonntag reichte es dann gegen einen Gegner der offenen Altersklasse und gegen einen weiteren Vierer des DRV zu einem dritten Platz, nachdem sie bis über 1000 Meter Kontakt zur Spitze hielten.
 
Im Bereich der schweren Männer startete Merlin Schmid zunächst im Doppelzweier in der Kombination der letztjährigen Jugendmeisterschaften, mit Joscha Feder vom Ruderverein Münster. Am Samstag mussten sie sich in Vorläufen mit vier Booten der größtmöglichen Konkurrenz stellen, qualifizierte sich doch das siegreiche Boot als deutsche Vertretung für die A-WM. Mit einem zweiten Platz kamen sie so ins B-Finale. Dort belegten sie Platz 6, waren damit aber bester deutscher U23-Doppelzweier. Am Sonntag ruderten sie im Vorlauf auf Platz 3 ins Ziel, hatten den Konkurrenten im U23-Bereich aber erneut sicher im Griff. In einem auf der Regatta zum ersten Mal formierten Doppelvierer mit Ruderern aus Mainz und Hannover landeten sie auf einem vierten Platz.
 
Aus der Konstanzer Trainingsgruppe waren ebenfalls Joscha Holl und Calvin Knobloch am Start.
Insbesondere Joscha Holl hatte ein anstrengendes Wochenende bei den skullenden Leichtgewichts-Männern der U23. Mit einer bemerkenswerten Leistung sicherte er sich am Freitag Abend im Vorlauf die Startberechtigung für das A-Finale am Samstag. Auch dort zeigte er ein gutes Rennen und landete auf Platz 5 (drittes deutsches Boot). Am Sonntag ging es für ihn dann weiter im Doppelzweier zusammen mit seinem Rheinfeldener Partner, in dem sie sich für das B-Finale qualifizieren konnten. Calvin Knobloch, der seit einigen Wochen in der offenen Gewichtsklasse der U23 startet, zeigte sich nach Startschwierigkeiten am Freitag Abend verbessert und landete am Sonntag letztendlich auf einem vierten Platz im B-Finale.
 
Insgesamt also ein sehr zufriedenstellendes Wochenende für die junge Konstanzer Mannschaft der offenen Altersklasse. Einige Sportler haben in dieser Form Aussicht auf einen internationale Startplatz. Diese Startplätze werden nun bei der zweiten Kleinbootüberprüfung in Hamburg am 25. & 26. Mai in Hamburg ausgefahren. Anschließend werden auf dieser Basis Mittel- und Großboote in Richtung Ratzeburg und Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U23 gebildet.
 
Bericht & Bilder: Florian Möller 
 

 

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