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Freundschaftsdienst - Achterrudern bei Undine

Die Altherren-Mannschaft des Mittwoch-Achters des Rudervereins Neptun steht seit Ende September ohne Boot da. Der Gig-Achter „Niederburg“ wurde mit vielen anderen Ruderbooten des Neptun ins neutrale Ausland ausquartiert, um den Neubau der alten Holz-Bootshallen, die inzwischen abgerissen sind, zu ermöglichen.

Dank guter Verbindungen zum Nachbarverein Undine Radolfzell und der Bereitschaft von Hannes Wilke, den Neptun-Ruderern das Achterrudern weiterhin zu ermöglichen, machten sich zunächst 8 Ruderer, später 7 Ruderer und eine Steuerfrau immer am Mittwochmorgen in zwei Pkw auf den Weg nach Radolfzell, um ihrer Passion, dem Riemenrudern in der Königsbootsgattung des Rudersports, dem Achter, zu frönen. Dort erwarteten sie nicht nur ein offenes Bootshaus und ein neuwertiger C-Line-Gig-Achter namens „Hohentwiel“, sondern auch Hannes Wilke, bekannt als früherer „Schulruder-Papst“ der Internatsschule Gaienhofen und Vater des Schlagmanns des Deutschlandachters, Kristof Wilke, der 2012 in London die Goldmedaille erruderte. Hannes stand als kompetenter Einweiser und nach Bedarf auch als Steuermann oder Schlagmann bereit.

So lernten die Neptun-Ruderer, manche waren das erste Mal beim Ruderclub Undine, nicht nur das Bootshaus in toller Lage auf der Halbinsel Mettnau und ein neues, attraktives Ruderrevier in Form des Zeller Sees und des Markelfinger Winkels kennen, sondern erfreuten sich auch der Gastfreundschaft des RC Undine.

Ein tolles Ruderrevier, ein kompetenter Gastgeber, ein top gepflegter Achter – Rudererherz, was willst du mehr?

Bootsputz nach dem Rudern

Die Neptun-Achter-Ruderer — von links Eberhard Klein, Hans Schreck, Hans Diebold, Eike Breetsch, Hardy Müller, Peter Obergefell, Hannes Wilke, Bernd Puhl. Es fehlt Hannes Kumm. Nicht auf dem Bild: Steuerfrau Heide Rieser

Etwas mehr Wasser im See wäre nicht schlecht: Denn die Rolle am Bootssteg des RC Undine konnte wegen des niedrigen Wasserstandes beim Einsetzen und Ausheben des Achters nicht genutzt werden und die handbreit Wasser unter dem Kiel der „Hohentwiel“ war am Steg der Undine nur knapp gewährleistet. Und einen auch einen Bootssteg in Achterlänge hätte man sich gewünscht.

Insgesamt aber genossen die Neptun-Altherren bei zumeist goldenem Oktoberwetter nun bereits fünf Mal die Ausfahrten im Achter „Hohentwiel“ auf dem Revier zwischen Mettnau, Höri, Reichenau und Bodanrück und den Freundschaftsdienst von Hannes und dem RC Undine. Ein großer Dank dafür!

Text und Bilder: Bernd Puhl

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