KONTAKT

Hier kannst Du ganz schnell eine Mail an den Verein schicken – da wir aber nur ehrenamtlich arbeiten, erwarte bitte keine Antwort in den nächsten Minuten ;-)

Was ist die Summe aus 1 und 6?

Bocksbeutelregatta auf dem Main

„Huiiii“, rief die Schnecke auf dem Rücken der Schildkröte, als diese sich in Bewegung setzte...

Bevor sich das erste Ruderteam auf dem Wasser in Bewegung setzen konnte, musste nach Anweisung des fränkisch-holländischen Platzwartes zuerst der Hänger durch einen Parcours auf den Parkplatz geschoben werden. Als diese Hürde geschafft war, blieben noch geschmeidige 30 Minuten bis zum Start des ersten Teams im 4,5km Main aufwärts gelegenen Randersacker. Kein Problem für unsere dynamische Impro-Theater-Ruder-Selbsthilfegruppe (Masters mixed Doppelvierer: Sebastian Frohn, Rhea Leweke, Friederike Pförtner, Dominik Bergold). Boot aufgeriggert, rein in die Einteiler, Mannschaft schiebt ab! Ein leises „Huiii“ ertönt von der Schnecke vom Bugball. Nach halber Strecke war aus der Ferne bereits die Durchsage „Konstanz Startnummer 7 bitte sofort an den Start“ zu vernehmen. Gesagt – getan. „Huiiiii“ brüllte die Schnecke in den kräftigen Gegenwind, während ihre Fühler gegen den Bug klatschten.

Dem nun wohlverdienten Kuchen nach dem Rennen stand noch eine kleine Überraschung aus der Würzburger Umständlichkeitsschatzkiste entgegen. Im Zuge der Testphase des WÜXIT musste der Euro zunächst in eine lokale Währung (Bocksbeuteltaler) umgetauscht werden. Aber wir sind ja alle jung und flexibel.

Mit einer kleinen rheinischen Alters-Standardabweichung (Sebastian Frohn). Leider lief aufgrund der hohen Geschwindigkeit dessen Einers („Huiiii…“) die Uhr an Board anders als die der Zeitvorgabe, was sich durch die Relativitätstheorie ganz sicher erklären lässt. Er war jedenfalls relativ schnell.

Relativ war auch die Synchronität des Mixed-Doppelzweiers (Herbert Rapp, Karin Seeburger). Und des Masters-Männer-Doppelvierers (Frank Kückenthal, Alp Oezozan, Thomas Schwarz, Herbert Rapp). „Huiiii“, die Schnecke wankte immerhin leicht blass auf den Steg.

Auch wenn es nicht ins Konzept zu passen scheint, müssen nun doch ein paar lobende Worte fallen. Nur ein Neptuner (Dominik Bergold) – wenn auch im vereinsfremden Boot (Lauffen) – konnte den heiß ersehnten Bocksbeutelwein im erbitterten Kampf gegen die Uhr er-re-gattern. („Huiiiii….“ Die Schnecke war abgerutscht und in den Mainfluten versunken) Apropos Lob – wenn die Schnecke („Huiii“) nicht gerade brennende Augen vom Fahrtwind hatte, genoss sie das herrliche Herbstwetter und die malerische Regattakulisse mit Festungsblick.

Tüchtige Ruderer hätten den gewonnenen Wein wohl direkt im Herbert-Express vernichtet. Da wir aber am nächsten Tag zur aktiven Regeneration beim Altstadtlauf verabredet waren, mussten wir dies in adäquatem Ambiente nachholen. Das Ergebnis habt ihr soeben gelesen.

Zurück